Arbeitsgemeinschaft Berufungspastoral der Orden

Was ist gut, was ist richtig?

Jeder verfolgt mit dem, was er oder sie tut, eine Absicht. Jeder will mit dem, was er oder sie tut, etwas erreichen – und sei es nur zum eigenen Vorteil. Selbst der Gauner will etwas Gutes für sich erreichen. Und damit sind wir mittendrin in der Frage: Was ist gut? Darüber, was dem Leben und der Zukunft dient, denkt jeder Mensch nach.

Darunter waren auch viele Philosophen und Theologen von der Antike bis heute. Ihr Ergebnis: Nur eine Handlung, die allen dienen könne, kann gut sein. Immanuel Kant hat das im 18. Jahrhundert so formuliert: „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“ Oder praktischer ausgedrückt: „Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.“


Was bedeutet "gutes Leben" für Dich?

Was verstehen Menschen unter einem „guten Leben?”

Warum sollte ich mich an Jesus orientieren?

Wer an Gott glaubt, ist davon überzeugt: dass Gott die Welt gut geschaffen hat, dass Gott gut ist und dass er das Gute will. Als Getaufte sind Christinnen und Christen aber nicht nur dazu aufgefordert, Gutes zu tun. Das kann schließlich jeder Mensch. Sie sollen mit ihrem Leben zeigen und für andere erfahrbar machen, dass Gott der Ursprung alles Guten ist. 

Jesus Christus hat es vorgemacht. Er hat Gott in Wort und Tat verkündet. Mit jeder Faser seines Seins bis in den Tod hinein. Und er hat alle Menschen dazu aufgerufen, es ihm gleichzutun. Jesus war es in seiner Zeit wichtig darauf hinzuweisen, dass man Gott nur lieben kann, wenn man seinen Nächsten liebt. Gerade scheint es notwendig zu sein daran zu erinnern, dass die Kraft, Gutes zu tun, allein von Gott her kommt. Außerdem hat Jesus deutlich gemacht: Gott ist mehr als eine Idee. Er ist ein Gegenüber. Zu ihm kann man vertrauensvoll „du“ sagen und durch Jesus spricht er Menschen an. Gott lädt dazu ein, wie Jesus das Gute zu tun und so seinen Namen bekannt zu machen.

Wenn ich Jesus sein könnte...

Was bedeutet es eigentlich, so wie Jesus zu leben? Ihm nachzufolgen? Mögliche Antworten darauf findest Du im Video!

Was bedeutet es, im Orden zu leben?

Wer in einen Orden eintritt macht mit seiner Entscheidung deutlich: Ich will Gottes Heil und Leben radikal verkünden, in Wort und Tat. Je nach Ausrichtung der Ordensgemeinschaft werden spezifische Merkmale des Lebens Jesu betont: sein Beistand für die Armen und Unterdrückten, seine Zuneigung für Menschen am Rande der Gesellschaft, seine Gabe, Menschen für Gott zu öffnen, sein heilsames Wirken oder seine intensive Weise zu beten.

Jesus Christus hat es vorgemacht. Er hat Gott in Wort und Tat verkündet. Mit jeder Faser seines Seins bis in den Tod hinein. Und er hat alle Menschen dazu aufgerufen, es ihm gleichzutun. Jesus war es in seiner Zeit wichtig darauf hinzuweisen, dass man Gott nur lieben kann, wenn man seinen Nächsten liebt. Gerade scheint es notwendig zu sein daran zu erinnern, dass die Kraft, Gutes zu tun, allein von Gott her kommt. Außerdem hat Jesus deutlich gemacht: Gott ist mehr als eine Idee. Er ist ein Gegenüber. Zu ihm kann man vertrauensvoll „du“ sagen und durch Jesus spricht er Menschen an. Gott lädt dazu ein, wie Jesus das Gute zu tun und so seinen Namen bekannt zu machen.